inforel
Differenzierte und unabhängige Information über Religionen und Weltanschauungen in der Region Basel

PAK Welfare Society & Islamic Centre Basel

 

Die Gemeinde wurde aufgelöst!

 

Pakistanisch-islamischer Verein.

 

Kontakt

PAK Welfare Society & Islamic Centre Basel

Wettsteinallee 190, Postfach 436, 4058 Basel

Telefon 076 573 40 68 (Präsident und Sekretär: Muhammad Wasim)

Mail: wasim_mm@gmx.ch

 

www.pak-ws.ch/1801.html

 

Geschichte

Der Verein wurde 2001 auf Initiative eines pakistanischen Staatsangehörigen gegründet. Anlass dazu gab damals der Tod eines Familienangehörigen. Gemeinsam mit anderen Pakistanern wurde der Leichentransport in die Heimat erfolgreich organisiert. Daraufhin beschloss man, einen Verein zu gründen, der auch anderen in der Schweiz lebenden Menschen aus Pakistan Unterstützung in Notlagen bieten kann.

Noch heute ist es schweizweit der einzige pakistanische Verein dieser Art. Da eine enge Zusammenarbeit mit der pakistanischen Botschaft in Bern stattfindet, wird dort bei Fragen wiederum gerne an die PAK Welfare Society & Islamic Centre Basel verwiesen. Der Verein unterstützt, koordiniert und vermittelt, wo es möglich ist. Nicht selten wenden sich auch die Behörden an diese Informations- und Anlaufstelle.

 

Aktuell sind etwa 20 - 25 Familien aktive Mitglieder des Vereins. An den Treffen und Anlässen zählt der Verein zusätzlich meist über 50 Besucher.

 

Lehre und Ziele

Die PAK Welfare Society & Islamic Centre ist politisch neutral. Willkommen sind alle - auch Menschen nicht-pakistanischer Herkunft.

In den Statuten sowie im Handelsregister beschreibt sich der Verein wie folgt:

«Der Verein steht den in der Schweiz lebenden pakistanischen Staatsangehörigen bei der Bewahrung ihrer nationalen und religiösen Identität bei. Zu diesem Zweck bemüht er sich, ein Gemeinschafts- und Schulungszentrum zu betreiben, unterstützt und fördert er die Verständigung für den Islam, bemüht er sich die Gemeinschaft der Muslime zu stärken, insbesondere durch Islamunterricht oder Unterricht in deutscher und pakistanischer Sprache, kann er in Not geratene Muslime und pakistanische Bürger finanziell unterstützen und organisiert er Geldsammlungen und koordiniert diese Arbeit mit anderen Organisationen.»

Statuten

Handelsregisterdaten

 

Die PAK Welfare Society & Islamic Centre Basel ist Mitglied bei der Basler Muslim Kommission.

Darüber hinaus ist der Verein sehr offen für die Zusammenarbeit sowohl mit anderen muslimischen Organisationen als auch für den interreligiösen Dialog. So zum Beispiel mit dem «Katharina Werk» (zum Teil gemeinsame Veranstaltungen), «Zelt Abrahams», Muslimischen Gemeinde Basel, «Gesellschaft Schweiz - Islamische Welt» und mit dem «Pakistanischen Forum».

 

Organisation, Finanzen

Die PAK Welfare Society & Islamic Centre Basel ist ein Verein nach ZGB mit den üblichen Strukturen.

Handelsregisterdaten

Vorstand

 

Die Mitgliedschaft steht jedem offen und kann mittels Anmeldeformular beantragt werden. Für Mitglieder ist es allerdings hilfreich, Urdu zu beherrschen.

Der Verein finanziert sich überwiegend durch Mitgliederbeiträge, Spenden, Sponsoring und andere Zuwendungen Dritter, Einnahmen aus allfälligen Aktivitäten, Dienstleistungen oder dem Verkauf von Produkten.

Für Mitglieder gilt ein jährlicher Mindestbeitrag von 120 CHF pro Person, bzw. 150 CHF pro Ehepaar/Familie.

Das Geld wird vom Vorstand zentral verwaltet.

 

 

Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit

Die PAK Welfare Society & Islamic Centre Basel hat keine eigenen Räumlichkeiten und ist deshalb seit längerer Zeit auf der Suche nach einem Lokal zum Mieten. Aktuell stehen jedoch Räume in Aussicht.

 

Aufgrund fehlender Räumlichkeiten ist es dem Verein zurzeit nicht möglich, regelmässige Veranstaltungen anzubieten. Sobald ein Lokal bezogen werden kann, soll neben den Gebeten unter anderem auch Unterricht stattfinden.

 

- Religionsunterricht

Ein Schwerpunkt des Vereins liegt bei der religiösen und kulturellen Wissensvermittlung und Erziehung von Kindern. So sollen die Kinder nicht nur Islam- und Koranunterricht, sondern auch Sprachförderung (Deutsch und Urdu) erhalten, sowie in Geografie und Geschichte unterrichtet werden.

 

- Frauenorganisation

Die Frauen organisieren sich eigenständig und treffen sich etwa einmal im Monat in ihren privaten Wohnungen. Meist lädt eine Frau, respektive Familie, etwa 10 Familien zum Essen und Austausch ein. Die Männer sind ebenfalls eingeladen. Frauen und Männer essen jedoch getrennt von einander in verschiedenen Räumen.

Ab und zu treffen sich die Frauen auch zum Deutschunterricht. Es ist dem Verein ein Anliegen, auch allein stehende und verwitwete Frauen zu unterstützen, wenn die nötigen Deutschkenntnisse fehlen.

 

Die PAK Welfare Society & Islamic Centre Basel organisiert etwa 6 bis 7 Veranstaltungen und Feste im Jahr. Dazu gehören unter anderem thematische Vorträge oder Seminare für Frauen und Männer, zum Beispiel über die religiösen und staatlichen Rechte in der Schweiz oder über die Rechte, Pflichten und Kindererziehung im Islam.

Fastenbrechen, Bayram, Opferfest und der Pakistanische Nationalfeiertag am 14. August zählen zu den wichtigsten Festen des Vereins. Hierfür wird meist ein grosser Saal im Borromäum am Byfangweg 6 gemietet. Aber auch die Evangelisch-reformierten Kirchgemeinden Aesch und Reinach haben dem Verein schon Räumlichkeiten für ihre Anlässe zur Verfügung gestellt.

Zu den Festen wird üblicherweise ein Imam aus Zürich eingeladen, der seine Predigten sowohl auf Urdu als auch auf Deutsch hält. Auch die Kinder spielen eine grosse Rolle. Sie tanzen, singen, spielen oder lesen etwas vor - zum Teil in traditioneller, pakistanischer Bekleidung - und zeigen, was sie über die pakistanische Kultur gelernt haben.

Der Verein «kann in Not geratene Muslime und pakistanische Bürger finanziell unterstützen und er organisiert Geldsammlungen und koordiniert diese Arbeit mit anderen Organisationen.»

Vieles findet jedoch auf der individuellen, privaten Ebene statt. So werden unter anderem in einem Katastrophenfall (z.B. das Erdbeben in Pakistan im Jahr 2005) Spendenaufrufe bei den Mitgliedern gemacht. Initiiert werden die Geldsammlungsaktionen meist durch andere Vereine, wie z.B. das Katharina Werk.

 

Informationen und Einladungen werden in erster Linie durch Mund-zu-Mund-Propaganda, via Webseite und Email verbreitet.


[int.Nr.:i1363]

Aktualisiert: 31.05.2017

Für einen direkten Link auf diese Seite genügen diese Angaben:
www.inforel.ch/i1363

© INFOREL, Information Religion. Veröffentlichung nur mit schriftlicher Erlaubnis!